Wie man durch Schwimmen ein besserer Langstreckenläufer wird

Viele Leute, die für eine Marathon trainieren oder gerne Laufen, sind von den Maschinen im Fitnessstudio eher weniger angetan. Ein Grund dafür ist, dass man beim Lauftraining gerne sieht, wie schnell oder weit man gelaufen ist und ob man eine bestimmte Strecke in weniger Zeit geschafft oder ein persönliches Ziel erreicht hat.

Die Daten, die einem die diversen Maschinen im Fitnessstudio bieten, sind oftmals alles andere als akkurat und so ist es sehr schwierig zu sehen, ob man tatsächlich Fortschritte gemacht oder ein Plateau erreicht hat.

Auf den Crosstrainern zum Beispiel kann man oftmals nur sehen, wie viele Kalorien man verbrannt hat, aber nicht, wie weit man „gelaufen“ ist. Hinzu kommt noch, dass die Maschinen oftmals nicht richtig gewartet sind und einem inkorrekte Informationen anzeigen. Bei den wenigsten werden auβerdem Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gewicht mit einbezogen und so sind die erhaltenen Daten nicht zu gebrauchen und geben wenig oder keinen Aufschluss darüber, wie weit man mit dem Training ist.

Wer allerdings Schwimmen in sein Trainingsregime einbaut, der hat gleich mehrere Anhaltspunkte um seinen Fortschritt zu messen: Einerseits kann man die Zeit und auch die zurückgelegte Strecke schnell und einfach messen und zum anderen hat das Schwimmen auch noch weitere Vorteile, die einem jeden Läufer zu Gute kommen.

Das Schwimmen ist  – wie das Laufen auch – ein Ausdauersport, doch anders als beim Laufen werden hier alle Muskelgruppen gleichermaβen trainiert und gestärkt. Wer auβerdem viel Lauftraining betreibt der wird feststellen, dass das Schwimmen Wunder für die Gelenke und Knochen tun kann: Da das Wasser das eigene Körpergewicht trägt, werden die Gelenke hier nicht belastet. So kann man trainieren und gleichzeitig die Verletzungsgefahr drastisch senken.

Auch wer schon eine Verletzung durch das Laufen erlitten hat wird sehen, dass einem das Schwimmen hier weiterhelfen kann. Man kann mit dem Training fortfahren, Muskeln, Gelenke und auch die Mentalität stärken und gleichzeitig seine Verletzungen schonen.

Beim Schwimmen in einem beheizten Pool kommt auβerdem noch der Vorteil hinzu, dass sich die Muskeln durch die Wärme entspannen und somit das Risiko auf Verletzungen weiter senken. Vom Training in kaltem Wasser sollte weitgehend abgesehen werden – nicht nur, weil es recht unangenehm ist sondern auch, da sich die Muskeln im kalten Wasser zusammenziehen und so die Verletzungsgefahr erhöhen (doch auch in kaltem Wasser ist die Verletzungsgefahr immer noch kleiner als beim Laufen!)

Wie beim Lauftraining auch, kann man im Freien oder auch in einem Hallenbad schwimmen. Je nach Lust und Laune kann man also entweder in der Natur sein und trainieren oder bei schlechtem Wetter auch in einem beheizten Innenpool.

Wichtig ist, dass man regelmäβig  trainiert und sich stets neue Ziele setzt, die es zu erreichen gilt. Wer Schwimmen als Teil seines Lauftrainings sieht, der wird schnell viele positive Veränderungen feststellen!